Danke, Mama.

Danke, Mama.

Einfach mal DANKE.

Je älter ich werde, desto mehr weiß ich zu schätzen, wer ich bin durch Dich. Durch Dich, Deine Art, Dein Für-mich-Dasein.

Im Alltag geht es leider oft unter, aber ich möchte diesen vielleicht auch kommerziellen Tag dennoch dazu nutzen, mir die Zeit zu nehmen, aufzuschreiben, warum ich keine andere Mama hätte haben wollen als Dich.

Was ich meinen Kindern mit auf den Weg gebe, sind die Werte, die durch Dich in meinem Leben eine Rolle spielen. Und das ist so schön! Du hast mich zu einem positiv denkenden Menschen gemacht, dem die Liebe zu seiner Familie wichtiger ist, als es je materielle Dinge sein können. Ich bewundere heute, wie Du das damals alles gewuppt hast. Haben wir doch eine ähnliche Lebensgeschichte durchlebt. Ich frage mich, ob ich genauso stark bin, wie Du es immer warst. Aber ich glaube, auch da habe ich viel von Dir „geerbt“.

Noch heute ist es Dir wichtiger als alles andere, dass es mir gut geht oder Deinen liebsten Enkelkinder oder auch Papa – manchmal vergisst Du Dich selbst dabei. Du  machst irgendwie alles möglich und hast mir in allen erdenklichen Lebenslagen ein tolles Leben voller Liebe ermöglicht.

Ich erinnerte mich gestern an unseren gemeinsamen Urlaub in Italien, am Gardasee. Ich hochschwanger, der kleine Moritz (danals wirklich noch klein) dabei, Du und Papa. Keine einfache Zeit war das, überhaupt keine. Und dennoch habt Ihr immer und immer wieder die Arme ausgebreitet und mir gesagt „wir schaffen das.“. Und was soll ich sagen?

Das haben wir.

Aber ohne Dich (und Papa!) hätte ich das nicht geschafft! Aber sowas von nicht. Ich hätte nicht arbeiten gehen können, nicht mich mal um mich selbst kümmern – und ja um es klar und deutlich auch mal zu sagen: eine Zeit lang auch noch nicht mal ein frisches Brot kaufen können.

Du hast mich aufgefangen, als ich mich kleiner als klein gefühlt habe. Mich immer wieder bestärkt, mein Selbstbewusstsein ausgebudelt und aufgebaut. Mich stark gemacht. Mir gesagt, was mich ausmacht, mir gezeigt, dass ich liebenswert bin. Warst für mich da. Immer. Und bist es immer noch.

Für meine Kinder bist Du (seid Ihr) der Hafen – mehr Verbundenheit gibt es wohl kaum zwischen Großeltern und Enkelkindern. Manchmal beschwere ich mich, dass Ihr sie zu sehr verwöhnt. Aber eigentlich denke ich dann auch immer wieder: lass‘ sie doch. Omas und Opas dürfen das. Und Ihr sowieso.

Ich könne jetzt ewig so weiter schreiben, aber eigentlich möchte ich nur eins noch loswerden:

Mama, ich liebe Dich.

Deine Sarah

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