1000 Fragen an mich selbst – #11 – Fragen 201-220

1000 Fragen an mich selbst

Das erste Fünftel der „1000 Fragen an mich selbst“ ist geschafft – hier findet Ihr meine anderen Beiträge dazu.

Johanna von pinkepank hat sich gefragt, was Ihr die Beantwortung der Fragen bisher gebracht hat und auch ich habe heute mal ein kleines Resümee gezogen. Also, was bringt mir diese Aktion bisher?

Ein Fazit nach 11 Wochen

Bei den 220 Fragen, die ich bisher beantwortet habe, waren auch mindestens die Hälfte dabei, die recht banal waren. Dann gab es einige Fragen, die ich merkwürdig fand oder nicht beantworten konnte. Und dann gab es so ein paar Schlüsselfragen, die mich nachhaltig beschäftigt haben.

Es hat mich sicher noch nicht zu einem Punkt gebracht, an dem ich sage, damit habe ich jetzt etwas unglaublich Gutes für mich getan. Aber es hat schon bewirkt, dass ich gerade über ein paar Entscheidungen im Leben nachdenke und meine Zukunft ein wenig anders angehe. Ich merke immer wieder, dass es auch echt unbequeme Fragen gibt, die man im ersten Schritt am liebsten nicht mit der Wahrheit beantworten würde. Ich ertappe mich dann bei schwammigen Antworten und am Ende versuche ich aber, ganz ehrlich zu antworten.

Ich finde diese Aktion nach wie vor super und freue mich auch immer wieder, die anderen Blogger, die daran teilnehmen, ein Stück weit besser kennenzulernen. Neben Johanna sind das nämlich noch diese hier, die immer auf meiner Leseliste sind:

Tina von KindKücheChaos, Sina von AnchoredAway, Janina von oh wunderbar, Bella von familieberlin, Anna von Annanikabu und Alu von Grosseköpfe.

Und jetzt geht’s weiter mit den Fragen 201 bis 220:

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Wir wohnen seit etwas mehr als einem Jahr ja etwas dörflicher und ich hätte immer gedacht, dass das dazu führt, seine Nachbarn automatisch sehr gut zu kennen. Aber ganz im Gegenteil! Das war früher in der Kölner Südstadt ehrlich gesagt anders! Da haben wir in einem Mehrfamilienhaus gewohnt und kannten 80% unserer Nachbarn sehr gut. Jetzt haben wir direkte Nachbarn, von denen wir eine Familie ganz gut kennen, weil es auch immer mal wieder organisatorische Sachen zu besprechen gibt. Aber ansonsten kenne ich kaum jemanden. Ich hab hier und da mal ein Päckchen abgeholt, aber es blieb immer sehr distanziert. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist das auch absolut ok für mich.

1000 Fragen an mich selbst

 

202: Hast du oft Glück?

Man tut sich gerne selbst leid und denkt „oh man… warum immer ich?“, aus dieser Position heraus wäre die Frage dann klar beantwortet: nein. Aber wenn man genau nachdenkt und sich mal anschaut, was man so hat also: tolle, gesunde Kinder, einen Job, ein Zuhause, die Möglichkeit zu reisen… dann muss ich sagen: ja, habe ich!

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Finde ich eine total schwere Frage und kann ich gar nicht beantworten.

204: Was machst du anders als deine Eltern?

Ich glaube gar nicht so viel. Manchmal denke ich, dass ich strenger bin. Ich glaube, sie haben mir schon sehr viel erlaubt. Ansonsten ertappe ich mich immer wieder dabei, Dinge nahezu genauso zu machen, wie sie es auch machen würde. Vor allen Dingen dann, wenn ich ganz aus dem Bauch heraus handele.

205: Was gibt dir neue Energie?

Tanzen. Lustiger Weise mache ich das aber kaum. Und gut Musik. Auch die höre ich viiiiidl zu selten. Apropos ich bin Euch da noch was schuldig und maches mir leicht: folgt mir doch auf Spotify, da hört Ihr, was ich so höre. Nicht erschrecken, ganz ab und an ist da auch Trash-Pop dabei. Gerade höre ich beim Schreiben die Playlist vom Love Supreme Jazz-Festival – da geht’s im Sommer hin! Und somit streiche ich einen Punkt auf meiner Bucket List!

206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Ja, auf jeden Fall!

Ich habe kürzlich auch meine Mutter gefragt, ob ich da sehr anstrengend war. Sie meinte, zickig wäre ich öfters gewesen und empfindlich, aber schwierig nicht. Demnach stecke ich immer noch in der Pupertät also… 😉

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Richtig durchgemacht? Uih… fühlt sich an, als wäre es seeehr lange her. Vor zwei Tagen war ich immerhin erst um 4.00 Uhr im Bett – zählt das? Ansonsten ist das locker 4 Jahre her!

Seit langem mal wieder einen Abend mit meinen beiden Schulfreundinnen Nina und Laura. Und dieser endete um 04:00 Uhr morgens. 😉

 

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Ich habe nie Tagträume.

209: Blickst du dich oft um?

Wenn das gemeint ist, ob ich auch mal nach hinten schaue beim spazieren gehen oder so, dann tue ich das – glaube ich – kaum. Ich habe gerade beim Nachdenken über die Frage festgestellt, dass ich mich tatsächlich eher aufs Ziel konzentriere, wenn ich einen Weg zurück lege.

Überträgt man das jetzt aber auf „schaust Du in die Vergangenheit“, dann muss ich gestehen, dass ich aktuell oft denke „hättest Du da mal die Abzweigung genommen… oder so“. Wobei ich mich ungern mit unschönen Situationen in meinem Leben aus der Vergangenheit auseinandersetze.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

dass ich manchmal furchtbar unsicher bin. Ich glaube, ich gebe da ein ganz anderes Bild nach außen ab.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Der liebe Haushalt oder Wertschätzung. Also so typische Pärchenthemen.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Aufs Frühstück. Ohne geht es nicht! 😉 Deswegen ist Fasten nichts für mich.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Oh, da gibt es sogar ein paar. Ich bin manchmal nicht gut darin, Kontakte und Freundschaften zu pflegen. Manchmal fehlt auch die Zeit.

Aber manchmal sind es auch Freundschaften gewesen, die nur in bestimmte Lebensabschnitte passten.

214: Wie gehst du mit Stress um?

Leider ganz gut. Ich kann mir ganz viel aufhalsen und parallel sehr viele Dinge machen. Ich bin eine Zeit lang sehr Stress resistent. Allerdings irgendwann, wenn’s zu viel wird, dann verstecke ich mich (im übertragenen Sinne).

1000 Fragen an mich selbst
Der Kaffee am Morgen nach einem tollen Abend. Das ist auch Glück.

 

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Es gibt Situationen, wo das sein muss. Aber grundsätzlich bin ich schon sehr authentisch, sich zu verstellen, finde ich auch auf Dauer nicht gesund. ich stelle auch immer wieder fest, dass ich sehr viel glücklicher, erfolgreicher und zufriedener bin, wenn ich ich selbst bin.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Gute Frage. warum fragt man sich eigentlich öfters, ob man der Mama gleicht? Mein Vater hat mir vieles beigebracht, leider ist das Witze erzählen nicht so hängen geblieben… darin würde ich ihm gerne gleichen. Aber die Eigenschaft, dass die Familie wichtig ist und im Urlaub ein Besuch im Supermarkt was Tolles ist, habe ich sicher unter anderem von ihm.

217: Kann man Glück erzwingen?

Nein, glaube ich nicht. Man kann nur lernen, Glück zu sehen und anzunehmen.

218: Welcher Streittyp bist du?

Ich kann sehr impulsiv sein und manchmal richtig explodieren. Dann wüte ich herum und hinterlasse auch ein wenig verbrannte Erde. Manchmal suche ich aber auch das weite und versuche Konflikten aus dem Weg zu gehen. „Danach“ fällt es mir jedenfalls nicht sehr leicht, auf jemanden wieder zu zu gehen. Vielleicht sollte ich mal ein „Richtig streiten“-Seminar besuchen?

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Ja! Zum Leidwesen meines Freundes… meine Kinder haben das wohl von mir geerbt. Es gibt hier bei uns zwei Fraktionen: die „morgens-still-undgrummelig“-Gruppe und die „hach-toll-dass-endlich-ein-neuer-Tag-ist“-Truppe.

220: Wie klingt dein Lachen?

Wenn ich richtig lachen muss, weine ich dabei… das finden alle immer sehr ulkig. Mein Lachen kann ich total schlecht selbst beschreiben. aber es ist irgendwo zwischen Kichern und lautem Grölen.

Folgt mir doch auch hier:

2 Kommentare

  1. Interessant zu sehen, wo man sich so gleicht oder auch unterscheidet in den Antworten… ich habe so einige Parallelen entdeckt 😉

    1. wp.priseliebe.adm sagt: Antworten

      Hallo Julia! Ja, ich finde das auch total spannend… 😉 Liebste Grüße, Sarah

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