1000 Fragen an mich selbst – #9 – Fragen 161-180

1000 Fragen an mich selbst

Heute schaffe ich es endlich mal wieder an einem Sonntag, mir die Zeit zu nehmen und bei einem Kaffee die nächsten 20 Fragen zu beantworten. Und heute möchte ich das Ganze so richtig genießen, also mir wirklich die Ruhe nehmen, nachdenken und die Frage für mich selbst (und Euch) zu beantworten.

Ich habe in den letzten Tagen immer wieder bei den anderen Blogs gestöbert, die auch dabei am Start sind – das macht so viel Spass, die verschiedensten Antworten zu lesen und jeden der Teilnehmenden ein Stückchen mehr kennenzulernen. Schaut mal bei PinkePank vorbei, da gibt’s immer ein LinkUp zu anderen Beiträgen.

Ja, und jetzt geht’s weiter damit, mich selbst ein Stückchen weiter zu ergründen:

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Bis im letzten Herbst dachte ich, dass ich ein ganz ganz klarer Hundetyp bin und Katzen eher doof finde. Dann kam die Frage nach einem Haustier für uns und ein Besuch im Tierheim. Ja, und die Begegnung mit „Tessi“. Seitdem finde ich zumindest unsere Katze ganz toll und ein Leben mit ihr zuhause auch. Ich glaube aber, dass es mir mit anderen Katzen jetzt nicht automatisch so geht. Hunde finde ich, wenn die Lebensbedingungen dazu passen, einfach großartig!

Tessi
162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Indem ich kleine Aufmerksamkeiten mache (das mache ich total gerne!), interessiert bin und gerne Zeit mit ihm/ihr verbringen möchte.
163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Auf jeden Fall eher, weil ich Appetit habe… leider… aber essen und schmecken und genießen ist ja auch etwas total Schönes!

badape cologne
Hier hatte ich eindeutig mehr Appetit als Hunger, aber es war auch solo lecker!

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Wenn ich ganz viel Zeit habe, dann läuft laute und gute Musik im Bad und dann tanze ich. Unter der Dusche, vorm Spiegel, auf’m Klo… 😉 Ich schulde Euch ja auch noch eine Playlist!
165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Puh, das finde ich eine schwierige Frage! Ich glaube gar nicht mal, dass es etwas gibt, was mich total anders als Andere macht. Ich habe oft das Gefühl, dass ich rücksichtsvoller bin, als andere, was gleichzeitig mein größte Hürde für mich selbst ist. Ich wäre gerne noch mehr anders als andere und würde mehr mein Ding durchziehen. Ich denke aber auch, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise ist und denkt – somit ist jeder individuell und anders als andere.

Ihr merkt, ich kann auf diese Frage gar nicht eindeutig antworten.
166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Ich mochte „La Boum“ unglaublich gerne. Und ich würde mich freuen, wenn dieser auch bei meinen Kindern die Jugend ein wenig prägt. Die Filme heute sind mir oft zu perfektionistisch und vermitteln gerne, dass man sehr perfekt aussehen und leben muss, um glücklich zu sein. Dies kann in der Jugend ja genau das Falsche prägen.
167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Es gab da so eine Phase in meinem Leben, da war ich überall dabei und das gerne die Nacht durch. Es ist mir ein Rätsel, wie ich das jemals konnte! Heute bin ich seltener bis zum Schluss mit von der Partie, weil ich einfach zu ungern übermüdet in den Tag startet. Die blöde Vernunft eben…
168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Hui, echt viele Musikfragen. Und ich kann mir ja Titel so schlecht merken… gerade schwimme ich auf jeden Fall auf so einer Welle, die sich zwischen deutscher Poesie und José González bewegt. Manchmal müssen es aber auch harte Sounds und starke Rhythmen sein.
169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja! Aber das eher bei beruflichen Gesprächen. Wobei es auch gut sein kann, sich ein wenig vorzubereiten, wenn ein Gespräch ansteht, was auch ein wenig Klärung beinhalten wird. Ich bin gerne emotional und in meiner Reaktion auch schon mal überstürzt, da hilft es, sich einen Fahrplan zu machen.

1000 Fragen an mich selbst
170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Am letzten Mittwoch, als mich eine große Enttäuschung überrannte und mich völlig zusammenbrechen ließ. Ich muss sagen, ich weine schnell, auch wenn ich wütend bin. ich beruhige mich immer damit, dass es eben meine Form der Verarbeitung ist.
171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Ich genieße sehr, wenn mein Freund und ich einen Tag ohne Plan vor uns haben. Das versuchen wir immer so gut es geht auszukosten. Hinterher fühle ich mich immer richtig erholt und bin wieder bereit für unser schönes Patchwork-Chaos. Aber ich muss auch gestehen, dass ich wirklich gerne einen Tag mit mir selbst verbringe.

Meine Mama und ich wir versuchen auch immer regelmäßiger, mal einen Tag so wie früher zu verbringen, etwas Schönes zu machen oder einfach nur gemeinsam bei einem Kaffee zu quatschen. Das mag ich auch sehr!
172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

„Mach‘ einfach mal Dein Ding!“. Ich versuche, mich täglich daran zu halten.
173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Warmer Wind auf nackter Haut, Sonnenbrille und lackierte Fußnägel. Eis und salzige Haut.

Sieht aus wie Sommer
174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Frisch, aber leicht holzig. Ich mag überhaupt gerne holzige, nicht zu süße Düfte.
175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Kritik, die sich gegen mich als Mutter richtet, trifft mich. Da werde ich mir, glaube ich, nie ein dickes Fell zulegen können. Aber am meisten hat es mich getroffen, als mir in einer früheren Lebenssituation gesagt wurde, dass ich faul und schlampig sei. Heute kann ich es akzeptieren, dass diese Kritik aus diesem Mund und in dieser Form kann und sehe die Dinge sehr relativierter. Seitdem habe ich aber einen Hang zu Perfektionismus und einem ständig schlechten Gewissen.
176: Wie findest du dein Aussehen?

Oh, ich mag mich optisch. Es gibt Tage, da ist es mal weniger so, aber grundsätzlich mag ich, wie ich aussehe.
177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Nicht immer. Oder sogar echt selten. Ein riesiger Punkt auf meiner „Liste“, der Dinge, die ich ändern möchte.
178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Nein. Aber ich kann verstehen, wenn Menschen nach einschneidenden Erlebnisse den Schritt gehen und sich dafür entscheiden. Ich finde das nicht verurteilenswert, auch wenn es für mich keine Option wäre.
179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

„Dirty Dancing“ – ein absoluter Klassiker, der immer geht. Liegt vielleicht auch an meiner „Tanzschule-Karriere“, die ich hinter mir habe.
180: Füllst du gerne Tests aus?

 Ja, eigentlich schon. Ich mag es gerne, wenn man etwas Schritt für Schritt abarbeiten kann. Wenn es aber ein zu langer Test ist, dann siegt meine Ungeduld.
Folgt mir doch auch hier:

2 Kommentare

  1. Es war eine Freude, die weiteren 20 fragen zu lesen. Ich war auch immer der Meinung, ich bin ganz klar Team Hund und dachte sogar, ich könnte Katzen nicht sonderlich leiden. Aber nein. Mein Herz schlägt für beide Tiere gleichermaßen.💛

    Ich freue mich schon auf nächste Woche!

    Janina

    1. Sarah Vianden sagt: Antworten

      Liebe Janina! Ja, lustig, oder? Entweder man hat sich verändert oder immer nur in einer Sparte gedacht…! Ich freue mich auch immer auf die Antworten bei Dir und den anderen Blogs, die ich regelmäßig lese. Das ist einfach echt spannend und schön! Liebste Grüße, Sarah

Schreibe einen Kommentar