5 Fragen an… buah fruits.

buah fruits

Bei meinem Besuch auf der StartupCon 2018 in Köln entdeckte ich einige spannende Startups, unter anderem blieb ich am Stand von „buah fruits“ hängen, was sicher auch an der sympathischen Gründerin Jessica Krauter lag und an den leckeren Kostproben! Normalerweise mag ich Trockenobst, das man so aus typischen Müslimischungen kennt, nicht so gerne. Ich finde, es schmeckt oftmals nicht richtig nach etwas oder auch mal sehr künstlich. Umso mehr war ich erstaunt, als ich ein Stück gefriergetrocknete Ananas von Jessica zum Testen bekam! Da schmeckte man die richtige Ananas, fast wie frisch – das war wirklich ein Geschmackserlebnis! Als ich dann von der Produktionsweise erfuhr, war ich überzeugt davon, dass „buah fruits“ ein richtig tolles Unternehmen ist. Schnell war klar: die muss ich interviewen!

Ananas

1.) Als ich „buah fruits“ das erste Mal probiert habe, war ich total überrascht, wie natürlich und fruchtig getrocknete Früchte schmecken können. Wie schafft Ihr das?

Schön, dass unser Qualitätsanspruch ankommt! Unsere Früchte sind Natur pur, du wirst bei uns nichts anderes schmecken als genau das. Dafür nutzen wir die Gefriertrocknung, bei der alle wertvollen Inhaltsstoffe und natürliche Aromen der Früchte bewahrt bleiben. Gleichzeitig entzieht das Verfahren dem Obst Flüssigkeit, so dass der Fruchtgeschmack auf natürliche Art und Weise noch intensiver wird. Außerdem macht das unsere Früchte so schön knusprig.

2.) Ihr produziert in Sozialwerkstätten in der Nähe von Berlin, richtig? Erzähl‘ doch mal, was das Besondere daran ist.

Wir sind ein kleines Team mit großen Idealen, auch wenn es in der Businesswelt nicht immer leicht ist, die umzusetzen. Uns liegt faires Wirtschaften, nachhaltiges Produzieren und eine integrative Gesellschaft am Herzen. Darum arbeiten wir mit den Sozialwerkstätten zusammen. Dort werden unsere Früchte von Menschen verpackt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chancen haben. Die Nähe zu Berlin bedeutet außerdem kurze Wege und wir können den persönlichen Kontakt pflegen. All das ist uns wichtig, damit man unsere Früchte mit reinem Gewissen genießen kann.

3.) Wer hatte denn die Idee von „buah fruits“ und wie sah der Start aus?

Die Idee hatten mein Bruder Daniel und ich. Wir reisen beide viel und wollten auch zu Hause nicht mehr auf die leckeren Früchte der weiten Welt verzichten. Von unreifer Mango und saurer Ananas hatten wir die Nase voll. Also haben wir nach einem Verfahren gesucht, das Früchte konserviert ohne ihren natürlichen Geschmack zu beeinträchtigen. Nachdem wir die Gefriertrocknung für uns entdeckt haben, ging es an die Auswahl der besten Früchte. Zu Beginn waren das lange Verkostungsabende in der WG. Daraus wurden aber bald Kalkulationen im Büro, Rezepturoptimierungen in der buah-Küche und Kredit-Verhandlungen.

strawberries

4.) Woher bezieht Ihr das Obst, dass Ihr verarbeitet?

Jede Fruchtsorte beziehen wir da, wo sie am besten gedeiht. Wir wählen unsere Lieferanten sorgfältig und mit Bedacht aus. Die Qualität der Ware steht dabei an erster Stelle. Auch wenn das bedeutet, dass wir bei tropischen Früchten lange Transportwege in Kauf nehmen müssen.

Das Credo lautet: Beste Qualität so nah wir möglich. Unsere Äpfel beziehen wir so also aus Deutschland und Österreich. Bei der Ananas ist das natürlich nicht möglich, die kommt von unseren Partnern aus Philippinen.

5.) Am Ende schaue ich immer gerne ein wenig in die Zukunft – gibt es eine Vision für die nächsten 5 Jahre?

Fünf Jahre, das ist eine ganze Ära, aber klar haben wir Ziele. buah gibt es jetzt seit 3 Jahren, in denen unglaublich viel passiert ist: Wir haben uns im Online-Handel etabliert, erobern immer mehr Ladenregale und sprudeln vor Ideen für neue Produkte. Über all dem steht der Anspruch unsere besondere Qualität zu erhalten und weiter zu steigern. Genau so wollen wir weiter machen! Und das aus einem guten Grund: Wir möchten immer mehr Menschen die Möglichkeit geben sich ohne großen Aufwand jeden Tag natürlich, gesund und genussvoll zu ernähren. Schließlich ist Gesundheit ein großes Stück vom Glück.

Danke an Jessica Krauter von buah fruits für dieses nette Interview!
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