Aber bitte ohne Chemie! Worauf Du beim Kauf von Pflegeprodukten achten solltest.

Aloe Vera Naturkosmetik
ANZEIGE Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Natur & Trendshop entstanden. Er enthält meine eigenen Meinungen, Ideen und Texte.

Ich habe so richtig einfache Haut, die eigentlich nie Probleme macht. Es sei denn, ich ernähre mich mal nicht gut. Sonst reicht tatsächlich eine einfach, gute Feuchtigkeitspflege und fertig. Mein Sohn hat das leider nicht geerbt und eine empfindlichere Haut, die schnell trocken aussieht und Rötungen aufweist. Ernährungstechnisch achte ich jetzt auch verstärkt darauf, dass er wenig Zucker und Zusatzstoffe zu sich nimmt, da er aktuell eine starke Rötung an den Schienbeinen hat. Sicherlich auch begünstigt durch die Schienbeinschoner, die er mehrmals die Woche für lange Zeit auf der Haut trägt und der Ablehnung gegen jegliche Form der Körper-Creme.

Da ich immer der Meinung war, dass Kinderhaut selten eine zusätzliche Pflege braucht, außer Sonnencreme oder Winterschutz, haben wir tatsächlich bis jetzt immer darauf verzichtet. Seit einigen Wochen kommt aber eine einfache Creme zum Einsatz, damit die Haut nicht anfängt zu jucken.

Worauf Du achten solltest, wenn Du eine natürliche Creme suchst:

Da der Begriff „Naturkosmetik“ auch gerne bei Produkten verwendet wird, die nicht nur ideale Inhaltsstoffe enthalten, ist es wichtig, dass Du hier noch mal etwas genauer hinsiehst. Die meisten Kosmetikprodukte sind nun mal synthetisch hergestellt, also weit von Naturprodukten entfernt. Wenn Du jetzt aber nicht komplett umstellen willst und nur noch Kokosöl oder Ähnliches als Pflege benutzen magst, musst Du Dich ein wenig auskennen, um bedenkenlose Produkte zu erkennen.

Grundsätzlich sollten Naturpflegeprodukte frei von Erdölen, Weichmachern oder Lösungsmitteln sein. Leider ist es aber aktuell noch nicht geregelt, wie viele Naturbestandteile in einem Pflegemittel enthalten sein müssen, um als natürlich oder gar biologisch zu gelten. Meist sind ja auch die Inhaltsstoffe für nicht Experten so kryptisch, dass es schwer ist zu erkennen, wann ein Produkt wirklich frei von Chemie ist.

Natur

Diese Stoffe sollten, zum Beispiel, nicht in Naturcremes enthalten sein:

  • Parabene: werden als Konservierungsmittel oft beigefügt, sind im Verdacht, hormonell wirksam zu sein
  • UV-Filter/UV-Absorber: oftmals in Form von Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Bezophenone, sollen ebenfalls hormonell wirksam sein, sowie krebsverdächtig und allergieauslösend
  • Duftstoffe: gefährlich sind vor allen Dingen nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen, denn diese können Allergien auslösen und wirken in Tierversuchen zudem krebserregend und erbgutverändernd
  • Tenside/Emulgatoren: häufig aus Erdöl-Derivaten hergestellt, machen die Haut Schadstoff durchlässig
  • Aluminiumsalze: häufig in Deos verwendet, sind sie nervenschädigend und hautirritierend – und sie sollen Brustkrebs und Alzheimer begünstigen
  • Erdöl: ist nicht nur eine knappe Ressource mit zweifelhaftem Nebeneffekt, sondern dichtet die Haut auch ab, so dass sie nicht mehr atmen kann.
  • Weichmacher: Meist zu erkennen an der Wortbestandteil „-phthalat“, sind stark hormonell wirksam und leider sehr häufig in Produkten enthalten

Leider muss man wirklich genau hinschauen, denn eine richtige Gesetzgebung zum Verbot von solchen Chemikalien gibt es einfach leider nicht. Sehr schade, aber so ist es nun mal! Umso besser, dass es mittlerweile gute Plattformen gibt, auf denen man seine Naturpflegeprodukte gezielt kaufen kann. Wenn ich es nicht zum lokalen Händler schaffe, dann nutze ich gerne Internetshops wie Natur & Trendshop. Dort gibt es nahezu alles und man kann immer mal wieder neue Produkte entdecken und testen.

Aber eins muss ich noch sagen: auch im Bereich Pflege ist weniger, oft besser! Es braucht gar nicht zu viele verschiedene Cremes. Lieber weniger, aber richtig gut Pflegeprodukte benutzen. So empfinde ich das zumindest – und meine Haut dankt es mir.

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