Da ist kein Plan(et) B! Einfache Schritte zu noch mehr Nachhaltigkeit.

ANZEIGE Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lieblingsplanet.shop entstanden und enthält PR-Sample. Die Bilder, Meinungen und Texte sind meine eigenen.

Um es direkt vorweg zu nehmen: ich bin nicht perfekt in puncto Nachhaltigkeit! Für mich eine ganz wichtige erste Einsicht, denn zu großer Perfektionismus kann einfach zu Stress und schnell zum Abbruch eines guten Ansatzes führen. Lieber kleine Schritte, als gar keine – lieber bewusst noch hier und da „Fehler“ machen, als alles dogmatisch zu erschlagen. Aber machen wir uns nichts vor, wir haben unsere Umwelt mies behandelt, uns im Konsum gewälzt, in Wegwerfprodukten gebadet und nun haben wir eben den Salat: heiße Sommer, Plastik im Fisch und eine Gesellschaft, die erst mal wieder lernen muss, wie natürliches Leben geht.

So stand ich kürzlich in unserer Küche, benutzte ein seltenes Mal die noch vorhandene Klarsichtfolie (die behutsam aufgebraucht wird) und dachte wirklich: „Scheiße, was mache ich nur, wenn die leer ist!?“.

Ist das nicht absurd, dass ich eine Rolle elastisch geformtes Plastik als unabdingbar empfinde? Aber einmal an eine bequeme Variante gewöhnt, erscheint sich nun mal als unersetzlich. Schließlich ist man damit ja in der Regel schon groß geworden. Von Alufolie möchte ich gar nicht sprechen… diese ist zum Glück schon lange aus unserem Haushalt verbannt! Eine absolute Umweltsünde, die auch heute einfach noch viel zu häufig zum Einsatz kommt.

Aber was mache ich denn nun, wenn ich das nächste Mal eine Schüsselchen mit einem Dip oder eine halbe Melone irgendwo hinnehmen möchte? Ja, oder ganz einfach im Kühlschrank lagern will. Klar: oftmals hilft ein Teller oder ein anderes Gefäß aus, dass sich über etwas stülpen lässt, um es zu verpacken. Aber praktisch ist das nun wirklich nicht immer.

Fest steht aber, dass unsere Rolle Klarsichtfolie auf keinen Fall durch eine neue ersetzt werden wird! Und wisst Ihr was, muss sie auch gar nicht. Schließlich gibt es eine viel coolere und auch noch hübschere Alternative dazu: Bienenwachstücher.

Plastikfrei leben

Bienenwachstücher als wiederverwendbare Verpackung

Ein kleines Bienenwachstuch besaß ich tatsächlich schon und war davon begeistert. Mit dem drohenden Ende der Klarsichtfolie war aber klar: hier muss mehr her! Allerdings reicht es meiner Meinung nach wirklich, wenn man einen kleinen Grundsatz von 3-5 Tüchern in verschiedenen Formaten besitzt. Denn schließlich gibt es ja doch vieles, was man in Dosen, Schraubgläsern oder Schalen verpacken kann.

Bienenwachstücher werden aus Baumwollstoff hergestellt, der mithilfe von Bienenwachs, Jojobaöl und etwas Baumharz zu einem wiederverwendbaren Tuch wird. Das Gute ist: der Bienenwachs ist auch noch antibakteriell. Was ja bei Lebensmitteln eine wirklich geeignete Eigenschaft ist. Durch die Handwärme kann das zunächst steif wirkende Tuch einfach geformt und passgenau um Dinge gelegt werden. Somit kann man Behälter luftdicht abdecken oder Lebensmittel formgenau einwickeln. Nach der Verwendung kann man es einem mit Wasser abspülen und trocknen lassen.

In einigen Unverpacktläden kann man diese Tücher kaufen, einzeln oder im Set.  Aber auch online findet man einige Anbieter, hier habe ich mich wirklich gefreut meine wunderschönen Tücher bei Lieblingsplanet entdeckt zu haben, denn das Design und auch den Preis finde ich wirklich gut!

Nachhaltige Küche

Schritt für Schritt anfangen

Wie am Anfang schon erwähnt, bin auch ich weit entfernt davon absolut nachhaltig zu leben und die Umwelt immer zu schonen. Aber hier kann ich immer wieder nur sagen, wie wichtig ich es finde, überhaupt anzufangen, darüber nachzudenken und erste Schritte durch zu ziehen. Denn allzu überfordernde Vorsätze, die schnell wieder verworfen werden, bringen rein gar nichts.

Deswegen habe ich mir aktuell eben wieder zwei neue kleine Bausteine vorgenommen: Küche und Bad. In beiden Bereichen möchte ich unser Leben verbessern und langfristig nachhaltiger gestalten. Neben der Klarsichtfolie, die verschwinden wird, wird ab jetzt auch konsequent der Brotbeutel zum Bäcker geschleppt und die Obst-und Gemüsesäckchen im Supermarkt oder auf dem Markt befüllt.

Plastikfrei einkaufen

 

Im Bad ersetzen wiederverwendbare Abschminkpads Watte und Co. Und auch meinen Nagellack (ja, der ist auch nicht gut, darauf möchte ich aber nicht verzichten) entferne ich mit Stoffresten aus alten Tshirts oder Abschnitten, die beim Hobby-Nähen abfallen. Festes Shampoo und Duschseife benutze ich sowieso schon lange – und auch im Bereich der sonstigen Kosmetika brauche ich einfach auf, ersetze wenn wirklich notwendig in einer nachhaltigen Variante. Auch eine nachhaltige Pflegeroutine kann nicht von heute auf morgen kommen und sollte nicht überstürzt werden, aber angefangen in jedem Fall!

Wattepads nachhaltig ersetzen

Wattepads braucht man wirklich nicht mehr! Hier gibt es so viel schöne und tolle Alternativen. Entweder man schneidet sich einfach welche aus Baumwollstoff zurecht oder man schafft sich ein Set an. Ich habe Beides in Verwendung, die gekaufte Variante und auch ein paar zugeschnittene Stoffreste. Die schönen Wattepads verwende ich wirklich fürs Abschminken oder Pflegen. Ich benutze sie meist 2-3 Tage, wasche sie natürlich immer aus nach jeder Benutzung und lasse sie trocknen. Danach wandern sie in die Waschmaschine und kommen kurze Zeit später wieder zum Einsatz. Die Stoffreste ersetzen bei mir Wattepads zum Nagellack entfernen. Sind sie irgendwann unbrauchbar können sie ruhigen Gewissens in den Müll wandern, da sie eben aus kaputten Textilien oder eben Stoffresten entstanden sind.

Wiederverwendbare Wattepads

Auch hier gibt es in Unverpacktläden, aber auch in Bio-Supermärkten oder Drogerien kleine Sets zu kaufen. Natürlich gibt es auch online Möglichkeiten, wiederverwendbare Abschminkpads zu kaufen. Ich habe jetzt schon einige Varianten gesehen und bin sehr zufrieden mit dem Set von Lieblingsplanet – sie sind richtig schön weich und total angenehm auf der Haut, da sie aus Bambusfasern hergestellt sind. Praktischer weise kommen sie in einem Baumwoll-Wäschesäckchen, in dem sie bei 60 Grad in die Waschmaschine wandern können.

Wiederverwendbare Wattepads

Lieblingsplanet ist ein kleiner, feiner Shop, der von einer kleinen Familie gegründet wurde. Dort findet Ihr wirklich schöne Sets, die sowohl qualitativ, als auch preislich richtig gut sind! Ich habe dort auch schon einige tolle Geschenke entdeckt, die ich sicher häufig verschenken werde, um auch bei anderen ein nachhaltigeres Leben anzustoßen.

Denn wir sollten wirklich immer daran denken: es gibt keinen Plan(et) B!

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