Ein Roadtrip durch Italien mit Kindern – Reisebericht Teil 1

Roadtrip durch Italien
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit BestFewo entstanden. Die Inhalte, Bilder und Meinungen sind dabei nur meine eigenen.

Diesen Sommer war lange nicht klar, wohin es für uns in den Ferien geht und ob wir überhaupt in Urlaub fahren. Das lag einfach an einer in diesem Jahr schwierigen zeitlichen Planung. Urlaubstage für mich, Urlaub für meinen Freund und eine zeitliche Lücke aller drei Kinder, in der sie weder ein Sportcamp besuchen, noch bei Oma und Opa sind oder oder. Im Grunde haben wir schon zu Beginn des Jahres mit dem Gedanken gespielt, einen Roadtrip durch Italien zu machen. Campen kam dabei aber mal nicht in Frage, da wir den Gedanken, das Familienzelt und Zubehör immer wieder ein und ausladen zu müssen (vom Auf- und Abbauen ganz zu schweigen) als sehr stressig empfanden. Dann war die große Frage, ob wir jede Nacht woanders übernachten möchten oder ob es einen Kernort für längere Zeit geben sollte. Die Wochen vergingen und die Sommerferien rückten immer näher. Und nichts war geplant.

„Sollen wir überhaupt wegfahren?“, war die große Frage bei der teilweise frustrierenden Suche nach Unterkünften, die Platz für 5 Personen bieten, einigermaßen gut liegen und auch noch bezahlbar sind.

Fünf Wochen vor Abreise stand dann aber der Plan:

Zuhause – Bielefeld – Füssen – Bozen – Florenz – Casal Velino – Gardasee – Zuhause

Castellabate im Cilento

Der erste Urlaubsort, Bielefeld, ergab sich aus einer Hochzeit, auf der wir zu Gast waren und einem Besuch bei Freunden mit süßestem Zwillingsnachwuchs – das war schon mal ein guter Start in den Urlaub!

Von dort aus ging es gute sechs Stunden mit dem Auto in Richtung Süden nach Füssen. Dort war ich noch nie gewesen und wir fanden schnell ein Familienzimmer, was Platz für bis zu sechs Personen bietet. Allerdings mussten wir das über die Google-Suche und Durchtelefonieren erledigen, denn die meisten Suchmaschinen für Hotelzimmer sind nur auf eine 4-köpfige Familien ausgerichtet. Aber im Braustüberl Füssen wurde uns dann schnell geholfen und wir bekamen ein großzügiges, funktionales Zimmer zu einem wirklich fairen Preis. Füssen war wie gedacht ein entspannter Ort, wo wir nach der Autofahrt genau das fanden, was wir uns erhofften: ein schönes Städtchen für einen kleinen Bummel, leckeres Essen, ein kühles Bier und Plätze, auf denen die Kinder sich austoben konnten.

Nächster Halt war Bozen – ein klarer Pflichtbesuch, da ich dort meiner Familie zeigen wollte, wo ich mal studiert und gewohnt habe. Außerdem kann ich an meiner Herzensheimat nur schlecht vorbei fahren, ohne anzuhalten. Hier gab es eine ausgedehnte Mittagspause nachdem wir den Fernpass, sowie den Brenner hinter uns gelassen hatten. Natürlich mit leckerem südtiroler Essen im Hopfen, einem Spaziergang über den Obstmarkt und leckerstem Cappuccino. Wie an den meisten Orten Europas vor guten zwei Wochen war es vor allen Dingen eins: heiß! Aber zum Glück gibt es in Italien zahlreichen Brunnen, die Trinkwasser anbieten. Die Kinder haben es sich teilweise einfach über den Kopf laufen lassen als Abkühlung.

Restaurant Fischbänke Bozen

Restaurant Fischbänke Bozen

Bozen

Nächster Halt und Übernachtungsort: Florenz. Von Bozen nur noch gute drei Stunden Fahrtzeit entfernt, war das wirklich gut machbar – und auch für die Kinder nicht allzu anstrengend. Aber hier muss auch einfach mal erwähnt werden, dass alle Drei gute Autofahr-Kinder sind. Wenn wir sagen, „Schlaft doch mal eine Runde!“, schlafen sie regelmäßig ein. Zwischendrin gibt es natürlich mal ein Hörspiel, ausreichend Pausen – und ja auch der Nintendo kommt mal zum Einsatz. Aber einen Fernseher oder ähnliches haben wir noch nie für nötig befunden!

In Florenz hatten wir ein kleines Appartement für eine Nacht reserviert. Sogar eins, was wirklich mitten im Zentrum lag! Einziger Nachteil: das Parken. In Florenz nahezu unmöglich kostenfrei und entspannt zu schaffen. Wir haben in Kauf genommen, 35 Euro für 24 Stunden zahlen zu müssen und dafür in einem kleinen Parkhaus in direkter Nähe stehen zu können. Das Appartement war genau richtig für uns, groß genug, Klimaanlage inklusive (es war abends um 20:00 Uhr noch 39 Grad warm) und wirklich richtig zentral. Zudem war ich erstaunt, dass uns eine Nacht in Florenz in zentralster Lage zu Fünft „nur“ 140,00€ kostete!

Nach einer Dusche („blauwarm ist am erfrischensten“, wie meine Tochter zu sagen pflegt) ging es rein in die Stadt. Natürlich haben wir bei der Ponte Vecchio angefangen, denn die war mir aus Kindertagen noch im Kopf. Trotz viel Trubel um uns herum war es irgendwie entspannt. Denn uns war egal, wie lange wir aufbleiben – gerade in Italien kann man ja mit Kindern ruhig auch sehr spät essen gehen, ohne komisch angeschaut zu werden.

Florenz

Florenz mit Kindern

Florenz mit Kindern

Den Sonnenuntergang an der Ponte Vecchio zu erleben war herrlich! Und dann fanden wir sogar noch ein echt nettes, cooles Lokal, in dem es die erste leckere Pizza für die Kinder gab! Natürlich begleitet von einem Aperitivo und „una birra“ für mich und meinen Freund.

Florenz mit Kindern

Zum Abschluss des Tages ging es noch zum „David“ hoch und zu einem schönen Ausblick über das nächtliche Florenz! Das war wirklich schön und ist sehr empfehlenswert, um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.

Auf dem Rückweg zum Appartement kamen wir dann noch an einer gemütlichen Straßen-Bar vorbei, in der wir noch ein wenig das Treiben auf den Straßen genießen konnten. Ja, wir waren mit den Kindern bis Mitternacht unterwegs! 😉 So war das Schlafen im Auto am nächsten Tag vorprogrammiert…

Roadtrip mit Kindern

Am nächsten Morgen ging’s auf in die zunächst letzte Etappe der Reise, denn uns erwartetet zwei Stunden Fahrtzeit unterhalb von Neapel, in Casal Velino, eine Ferienwohnung für 9 Tage am Stück! Hier war es gar nicht so einfach, noch etwas zu finden, zumal es je südlicher man in Italien sucht, immer weniger touristisch ist (was wir großartig finden!).

Ein Buchungsportal, was mir bei unserer Recherche besonders positiv aufgefallen ist, ist das Portal von BestFewo – hier werde ich bei der nächsten Urlaubsplanung in jedem Fall wieder stöbern, da es auch für die Suche als fünfköpfige Familie bestens geeignet ist. Und vor allen Dingen, wenn man nach Urlaub in Deutschland sucht (was bei uns auch mal ganz oben auf der Liste steht!), ist man hier super aufgehoben!

Am Ziel angekommen, freuten wir uns erst mal über all‘ das hier: Ausblick, Meer, schönstes kleines Altstadt-Dörfchen und leckeres Essen.

Aber mehr gibt’s dann in Teil 2 des Reiseberichts!

Cilento

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