Ein Wochenende in Gent & Brüssel – Tipps für einen Kurztrip nach Belgien

Ein Wochenende in Gent
ANZEIGE Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Thalys entstanden. Die Bilder, Texte und Meinungen sind meine eigenen.

Es ist schon wieder einige Zeit her, aber heute möchte ich Euch endlich von unserem Kurztrip nach Belgien berichten! Mit dem Thalys ging es an einem Freitagmorgen ganz entspannt von Köln nach Brüssel. Ich mag es ja sehr, mit dem Zug zu fahren! Und wir hatten auch noch das Glück an diesem Morgen mit Frühstück versorgt zu werden. Wobei es dank des Brückentages etwas spartanisch ausfiel und wir nur ein Sandwich samt Wasser zugeworfen bekamen. Und, das mit dem Werfen meine ich tatsächlich so! 😉 Lecker war es dennoch und verkürzte uns die ohnehin schon recht zügige Fahrt. Keine zwei Stunden konnten wir nämlich in Brüssel aussteigen.

In Brüssel angekommen, Gepäck eingeschlossen, ging es dann los auf die klassische Brüssel-Touri-Tour.

Goldener Platz Brüssel

Grand Place, Belgische Fritten und Manneken Pis – Brüssel im Zeitraffer

So ähnlich könnte man unseren Zwischenstopp in Brüssel beschreiben. Und ich denke, ja, ich würde auch noch mal einen Trip nach Brüssel machen. Dann aber in Ruhe durch all‘ die schönen Antiquitäten-Geschäfte bummeln, die zahlreichen Graffitis bestaunen und richtig gut essen gehen! Und sicher auch noch mal einen separaten Ausflug zum Atomium machen, denn dies haben wir dieses Mal zugunsten von mehr Zeit in Gent ausgelassen.

Street-Art Brüssel

Jetzt aber zurück zu den Brüssel-Klassiker: der Große Platz ist ein Muss und definitiv eine Reise wert. Aber natürlich teilt man ihn mit zig anderen Touristen und kann an schöne Fotos gar nicht so recht denken. Drumherum gibt es übrigens zahlreiche wundervolle Schokoladen oder Waffel-Geschäfte, die es auch wert sind zu bestaunen.

Tja, Belgische Fritten hatten wir dann zu Mittag. Eine lange Schlange verriet uns eine gute Imbissbude – und ja, sie waren super lecker! Für mich das allerwichtigste To-Do in Belgien… 😉

Und nun zu einer kleinen Enttäuschung: dem Manneken Pis. Was, so klein?! Und damit meine ich die Gesamtgröße der Statue. Hier muss ich sagen: nett, es mal gesehen zu haben, aber absolut kein Muss!

Brüssel Street-Art

Was mich viel mehr an Brüssel interessiert hat, waren ein paar architektonisch interessante Ecken, tolle Street-Art und wunderhübsche Geschäfte, die ich, wie gesagt, mit mehr Zeit (und ggf auch ohne Kinder) noch mal erkunden möchte.

Graffiti
Wann ist der bitte so groß und so cool geworden?!

Einfach nur schön: Gent

Freitagnachmittag ging es somit dann auch schon weiter nach Gent. Denn hier wollten an diesem Wochenende die meiste Zeit verbringen. Mit einer 25-minütigen Zugfahrt, die im Thalys-Ticket bereits inkludiert war, ging es dann in das zauberhafte Städtchen.

Unsere AirBnB-Wohnung lag so unglaublich zentral, dass wir es kaum fassen konnten und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon auf eine erste Erkundungstour durch Gent.

Gent Belgien

Tja, was soll ich sagen? Niemand hat gelogen, wenn er sagt, Gent ist wunderschön! Ich kenne nun schon viele belgische Städte, aber Gent hängt die Messlatte fast unerreichbar hoch! Wir ließen uns ein wenig treiben und entdeckten immer wieder wunderhübsche Ecken, besondere Geschäfte oder hippe Cafés. Und natürlich war für meinen Sohn ganz klar: erster Halt „Grafittistrasse“!

Graffitistrasse Gent

Ich hatte mich im Vorfeld schon gastronomisch erkundet und so landeten wir schnell im Balls&Glory. Dort ist es echt lecker und auch noch richtig schön! Es gibt dort Fleischbällchen (oder auch vegetarische Varianten) auf allerlei leckerem Gemüse oder Salat. Ein simples Konzept, echt toll umgesetzt!

Balls&Glory Gent

Was übrigens auch einfach sehenswert ist: Gent am Abend. Die Beleuchtung taucht die Gebäude und die Flussufer in eine ganz besondere Stimmung. Also absolutes Muss für einen Kurztrip nach Gent: einen Abendspaziergang an der Leie.

Gent am Abend
Oma und Enkeltochter ganz fasziniert vom schönen Gent!

Städtetrip Gent

Am nächsten Tag genossen wir dann Gent noch mal richtig ausgiebig, schlenderten gemütlich durch die Straßen, über die zahlreichen, schönen Brücken, tranken Café in dem süßen Café Julie’s House, aßen erneut sehr sehr leckere Belgische Pommes (im Frites Atelier – sehr zu empfehlen!), besuchten ein paar der hübschen Geschäfte und ließen uns einfach treiben. Herrlich! Städtetripps ohne Besichtigungs-Druck mag ich ja immer am liebsten. Denn ich finde immer, dass man dann die Stadt umso mehr erlebt, wenn man einfach mal in einem Café entspannt verweilen kann.

Julies House Gent
So lecker und so gemütlich: Julie’s House.
Pommes im Frites Atelier
Pommes im Frites Atelier
Die schönste Schokolade!
Die schönste Schokolade!

Ihr merkt, Essen war ein zentraler Punkt auf dieser Reise… aber wenn nicht in Belgien, wo dann?! Ich finde in Belgien gibt, tatsächlich auch wirklich abseits der klassischen Pommes, mitunter die beste Küche. Essen gehen, schlemmen und genießen muss dann einfach sein!

Ray Gent

Und vollgefuttert, mit jede Menge schönen Eindrücken im Kopf ging es dann wieder genauso entspannt mit dem Thalys zurück. Ich kann es tatsächlich nur jedem empfehlen, der im Westen von Deutschland wohnt, sich für eine Zugfahrt zu entscheiden. Denn entspannter und schneller kann man nicht Belgien oder Nordfrankreich reisen!

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