Hallo 5. Klasse! Aber welche Schule ist die Richtige für mein Kind? Eine schwere Entscheidung.

SatchMatch Rucksack
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Gab es je eine schwierigere Entscheidung für uns als Eltern? Ich habe zumindest gerade nicht das Gefühl, dass ich bisher schon einmal eine so weitreichende Entscheidung für mein Kind und mit meinem Kind treffen musste.

Der Wechsel in die weiterführende Schule.

Mein Sohn ist 9 Jahre alt und in der 4. Klasse. Er wird auch noch mit 9 Jahren auf die weiterführende Schule wechseln, da er mit 5 Jahren eingeschult wurde. Sein Geburtstag am 03. Oktober beschwerte uns nämlich ein so knappes Vorbeischlittern an der Muss-Kind-Grenze, die mit dem 30. September aufhört, dass alle Zeichen und Meinungen damals darauf hindeuteten, dass unser Kind absolut schulreif sei. Der Meinung war ich damals auch, obwohl ich ihm gerne noch ein Jahr mehr Kinderzeit ohne Schule gegönnt hätte. Aber der Kindergarten (eine sehr kleine Einrichtung) wechselte genau in dem Jahr unserer Entscheidung für die „Kann-Kind-Einschulung“ zur U3-Kita, was dazu führte, dass er, wäre er noch ein Jahr geblieben, alleine mit 1-4 jährigen noch ein Jahr hätte verbringen müssen. Die Langeweile wäre also vorprogrammiert gewesen.

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Ich dachte immer, dass er ja auch eine Ehrenrunde in der Grundschule drehen könne und irgendwie ging ich davon fast aus, warum weiß ich auch nicht.

Aber seine Leistung in der Schule, sein Spass daran und seine starken sozialen Kompetenzen brachten ihn erfolgreich von einer Klasse in die nächste. Und da er körperlich immer zu den Größten gehört, vergisst der ein oder andere Lehrer auch schon mal, dass er mit Abstand der Jüngste in der Klasse ist. Fluch und Segen zugleich.

Vor unserem Umzug an den Kölner Stadtrand besuchte Moritz eine katholische Grundschule, der man eine stark künstlerische und auch mathematische Ausrichtung nachsagte. Für meinen Sohn genau das Richtige, den darin liegen seine Stärken! Allerdings ging mit dem Ruf der Schule auch die Aussage einher, dass das Fach Deutsch und eine richtige Rechtschreibung eher etwas zu wenig Aufmerksamkeit bekommen würde. Mit Beginn der 3. Klasse spürte ich das bereits ein wenig. Neben einer Deutsch-Unlust bei meinem Sohn kam eine katastrophale Rechtschreibung zutage, die sich auch nur sehr mühsam etwas formen ließ. Ich fing an Druck zu machen, weil gefühlt nichts anderes half. Wir ackerten viel, um ein Gefühl für eine natürliche und richtige Rechtschreibung zu bekommen. Moritz machte ab und an dicht – und ich war traurig, meinem Kind schon in der Grundschule, dass Gefühl vermitteln zu müssen, dass ohne zusätzliches Lernen kein Erfolg zu verzeichnen ist. Ja, und auch das Thema weiterführende Schule ploppte plötzlich auf.

Zum Halbjahr der 3. Klasse zogen wir dann auch noch um.  Natürlich nicht plötzlich, sondern mit gedanklicher Einstimmung darauf.

Ein unterjähriger Schulwechsel! Ich hatte großen Respekt davor, wie sich das auf meinen Sohn auswirken würde. Von einem riesigen und sehr schönen Freundeskreis in der alten Klasse kam er also in eine völlig neue Umgebung. Neue Mitschüler, neue Räumlichkeiten, neue Lehrerin, neues Zuhause.

Ja, was soll ich sagen? Er machte es einfach mit – und das Ganze mit so viel Mut und Zuversicht. Schnell schloss er Kontakte und baute Freundschaften auf, die sich durch den Eintritt in den ortsansässigen Fußballverein auch noch festigten. Die Schule war anders, etwas behüteter, aber auch strenger – ehrlich gesagt, tat ihm der Wechsel sogar richtig gut! Er ging auch weiterhin sehr gerne in die Schule (was auch glücklicherweise heute noch so ist!) und verließ jeden Morgen mit einem Lächeln das Haus. Was will man als Mama eigentlich mehr?

Aber dann kamen die ersten Noten in seinem Leben. Mathe, Englisch, Sachkunde, Religion – alles kein Problem. Aber in Deutsch: paff, die erste 4!

„Moritz, ist ein guter Schüler, er könnte sicher zu den Besten der Klasse gehören. Aber seine Rechtschreibung und das Lesen… da müssen Sie jetzt etwas tun!“

So, das erste Feedback dann an mich. Gut, ok, war mir irgendwie klar. Also fingen wir an, mal spielerischer, mal ernsthafter. Moritz schrieb widerwillig, aber er schrieb. Texte abschreiben, Einkaufszettel schreiben, Briefe schreiben… sehr sehr schleppend und nervenaufreibend. Denn aufgrund seines Alters fehlt es einfach ab und an bei der nötigen Konzentration. Und mal ehrlich: nach einem Schultag von mindestens 8 Uhr bis 15 Uhr ist es auch einfach für alle Beteiligten blöd, noch mal etwas für die Schule machen zu müssen. Egal, wie spielerisch ich es versuchte, es war hart. Aber mein Sohn, ja wie soll ich es sagen, ist mir in vielen Punkten ähnlich, aber vor allen Dingen darin, immer und immer wieder positiv an Dinge ran zu gehen. Deutsch blieb zwar sein Hass-Fach, aber er bemühte sich unheimlich. Und auch das Lesen machte ihm auf einmal Spass!

Dennoch wurde er selten mit richtig guten Noten in Deutsch belohnt, denn irgendwelche Haken gab es dann immer wieder. Ich bekam mit, wie mein Sohn anfing sich selbst gut zu zureden. „Eine 4 heißt ja immer noch ausreichend. Und ich hatte ja auch schon mal eine 3“.

Wollte ich das?

Ich hatte Angst, meinem Sohn seine Wissbegierde, seine Freude an der Schule, seine Kontaktfreudigkeit und seine immerwährende positive Einstellung kaputt zu machen. Na und, dann ist er eben in einem Fach nicht so gut, was macht das schon? Und was heißt schon „nicht so gut“?

Jetzt habe ich ganz schön weit ausgeholt, oder? Aber irgendwie beschäftigt mich das Thema so sehr, dass ich es mal „loswerden“ musste!

Um es nun etwas kürzer zu fassen: der Tag der Empfehlung kam. Moritz‘ Papa und ich gingen gemeinsam zu dem Termin und bekamen den „Kompetenz-Beurteilungs-Bogen“ (so nennt sich das im Rhein-Sieg-Kreis) vorgelegt. Auf 4 Seiten wurden jede Menge Fragen zu unserem Kind per Kreuzchen beantwortet und er kategorisiert. Es war eine gute Beurteilung. Er bewegte sich überall im vorderen Feld und selbst der Bereich der Rechtschreibung war sehr gut bewertet, denn unser Ackern machte sich bemerkbar. Dennoch war das Fazit der Beurteilung: Realschule.

Ehrlich gesagt, musste ich erstmal schlucken. Nicht, dass eine solche Einstufung eine Katastrophe für mich war oder ich die Realschule als schlechte Schule einstufe, aber es spiegelte nicht meinen Eindruck meines Kindes wider. Und den versuchte ich so neutral wie möglich und abseits von der rosaroten Mama-Brille zu halten.

„Er ist manchmal sehr unkonzentriert und unselbstständig. Ich sehe ihn nicht auf einem Gymnasium.“ so die begleitende Aussage.

Ich hatte es komischerweise nie in Frage gestellt, dass Moritz nicht aufs Gymnasium kommen könnte und fragte mich, ob nur noch Kinder, die überall 1-2 stehen eine solche Chance bekommen.

Da es sich ja lediglich um eine Empfehlung handelt bei diesen Beurteilungen der Grundschullehrer, hatten wir natürlich weiterhin alle Möglichkeiten als Eltern. Allerdings stand ich nun vor einer Aufgabe, die mir zunächst nicht lösbar schien. Alle um mich herum spiegelten mir wider, wie gymnasialtauglich mein Kind war und dass alles andere ein Fehler war. Und die Lehrerin machte genau das Gegenteil.

Moritz‘ Papa und ich waren ratlos. Was ist das richtig für UNSER Kind? Es schien mir so, als ob ich bei einer Fehlentscheidung etwas Gravierendes und Prägendes für das Leben meines Kindes tue.

Und Moritz? Der weinte erst mal. Auch er hatte mit einer anderen Beurteilung gerechnet. Plötzlich hatte er Angst am nächsten Tag in die Schule zu gehen. Mein Kind, was jeden Tag mit einem Lächeln ging, wollte plötzlich nicht in die Schule…! Wenn das die Konsequenz sein sollte, fand ich diese untragbar.

Natürlich sagte ich ihm, wie egal es ist, auf welcher Schule er seinen Weg geht, denn dieser wird so oder so ein Guter sein.

Zum Glück legte seine Schul-Angst sich, mit der Feststellung, dass 80 % der Kinder seiner Klasse eine Realschul-Empfehlung bekommen hatten. Für ihn war die Welt damit wieder in Ordnung. Bei mir allerdings regte sich da plötzlich große Zweifel an der Individualität der Beurteilungen, denn hier wurden viele über einen Kamm geschert, die nicht nur völlig unterschiedliche Leistungen zeigten, sondern auch in der Sozialkompetenz riesige Unterschiede aufwiesen.

Und was nun?

Es folgten Wochen mit Schulbesichtigungen, Überlegungen und einem ersten Gesprächstermin an einer Gesamtschule. Noch ist hier nichts entschieden. Aber Moritz weiß jetzt (und ich auch), dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, zahlreiche Wege zu einem Ziel und dass keiner davon schlechter oder besser als der andere sein muss.

Und wisst Ihr, was noch dazu beitrug, dass die Freude auf die Schule und auch auf die weiterführende Schule wiederkam?

Ein neuer Rucksack, ein cooler Rucksack. Ein Rucksack, der sagt „ich bin kein Grundschüler mehr“. Ein Rucksack, der auch für seine Leidenschaft Fußball gemacht ist!

SatchMatch Rucksack

Seitdem Moritz seinen neuen SatchMatch*-Rucksack täglich im Zimmer bewundern kann (er wird ihn wirklich erst nach Schulwechsel benutzen), zählt er die Tage bis zum Sommer, ist motiviert und strengt sich so sehr an wie noch nie. Ich finde es unglaublich schön, dass solche Dinge ihn so glücklich machen können! Und da wir überzeugte ergobag-Fans sind, war mir klar, dass es für die weiterführende Schule nur der große Bruder des ergobags sein kann – ein Satch*-Rucksack!

Das Tragesystem ist einfach hervorragend, die Aufteilung im Rucksack super und dazu kommt noch, dass die Rucksäcke aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Ja, und ein wenig Lokal-Liebe kommt hinzu, denn Fond of Bags* hat nun mal den Sitz in unserer Heimat Köln.

Es gibt zahlreiche Designs, aber Moritz entschied sich für ein cooles schwarzes Design mit einer grauen Musterung. Das Modell „Black Bermuda“ klingt nicht nur cool, sondern gefällt sogar mir so gut, dass ich den Rucksack tragen würde. Ich finde, er hat einen guten Geschmack! Natürlich testete er sofort die Möglichkeit, auch mal einen Fußball so transportieren zu können! Ist doch klar! 😉

Im Rucksack gibt es zahlreiche tolle Kleinigkeiten zu entdecken. Von der Möglichkeit eine Powerbank so zu verstauen, dass sie im Rucksack direkt das Handy aufladen kann bis hin zu Gummilaschen, die bei Stiften und Co. für Ordnung sorgen, wurde dabei an alles gedacht. Da mein Sohn „erst“ mit dem Schulwechsel ein Handy besitzen wird (vorher war es für mich sinnbefreit), plant er jetzt schon, wie er das dann alles darin verstauen wird.

Die Brotdose von ecobrotbox* begleitet uns schon eine Weile – und ich bin nach wie vor begeistert! Für mich gibt es da keine anderen Kompromisse mehr. Die Trinkflasche von Navalgene hat mein Sohn vor einiger Zeit geschenkt bekommen und auch dahinter stehe ich total. Sie ist praktisch, hat die richtige Größe und ist langlebig.

Übrigens: mit dem CODE ‚einepriseliebe10‘ bekommt Ihr noch bis zum 31.01.2018 10% auf das gesamte Sortiment bei ecobrotbox*!

ecobrotbox
So sieht oft der Inhalt einer Brotdose bei uns aus. Da wir zusammen frühstücken zuhause, muss es nie allzu viel sein.

Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten, für welche Schule wir uns gemeinsam mit Moritz am Ende entscheiden werden. In einer Woche steht der nächste Tag der offenen Tür an, diesmal an einem städtischen Gymnasium. Ich werde berichten.

*Dieser Beitrag ist Kooperation mit Satch und ecobrotbox entstanden. Es handelt sich um Werbung, da mir diese Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt wurden!
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Der Wechsel in die weiterführende Schule - mit nachhaltiger Grundausstattung!
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Der Wechsel in die weiterführende Schule - mit nachhaltiger Grundausstattung!
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Der Wechsel in die weiterführende Schule steht bevor und die Entscheidung als Eltern ist nicht einfach! Aber die nachhaltige Grundausstattung haben wir schon mal gefunden!
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2 Kommentare

  1. Nika sagt: Antworten

    Liebe Sarah,
    Ich habe Deinen Blog gerade durch einen Post via Facebook entdeckt und habe gerade hier hereingeschnuppert…und was soll ich sagen, Du schreibst mir so aus dem Herzen, dass ich gerne ein paar Zeilen hier lassen möchte.

    Mein Sohn ist seit dieser Woche auch begeisterter Satch Match ( Black Triad) Besitzer und stolz wie Superman. Eigentlich sollte er ihn auch zum Schulanfang der 5. im Spätsommer bekommen, aber nachdem die letzten Tage sich für ihn so heftig in der Grundschule gestalteten, hatte ich das Gefühl, dass ihm der neue und „große“ Satch Kumpel über diese Rough Times hinweghelfen kann. Bei uns steht die Schulentscheidung auch seit Wochen auf der Grübelagenda ganz weit oben. Privat oder staatlich, naher oder schöner /sicherer Schulweg, eher naturwissenschaftlich oder eher bilingual, traditionsreich bewährt oder noch relativ neu und dafür ambitioniert-motiviert. dazu kommen kommt, dass wir in einem so genannten ‚Schulloch‘ wohnen (mitten in der Hamburger Innenstadt!) und keine direkt zuständige Schule haben, sondern in anderen Stadtteilen Hamburgs um einen Schulplatz ‚betteln‘ müssen. alles Fragen und Faktoren, die uns sooooo unglaublich herausfordern, schließlich gehts um Filius‘ Zukunft. Wir haben diesen Samstag nochmal Tag der offenen Tür vielleicht kommt dann die Erleuchtung. Bis dahin ist der Satch Match schon mal ein toller Wegbegleiter…oder eben am Spätsommer. Ich wünsche Euch auch den ˋKnallerdurchbruch‘ bei der Schulentscheidung! Ich beneide Euch ja für die weiterführenden Montessori Schulen, die gibt es leider hier in HH nicht, dafür aber auch die Tendenz auffällig vielen Kindern eine Stadtteilschulempfehlung aussprechen zu wollen…hört auf Euer Elternherz! Herzliche Grüße von der Elbe

    1. wp.priseliebe.adm sagt: Antworten

      Hallo liebe Nika! Vielen, vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich sehr, dass ich genau das Thema beschrieben habe, was Dich auch bewegt. So fühlt man sich ja nicht so alleine damit! Ich hadere auch mit mir, ob der neue Ranzen nicht bald schon zum Einsatz kommt. 😉 Moritz würde sich, glaube ich, riesig freuen!
      Wir wohnen ja in einem kleinen Städtchen am Rande von Köln und haben eine begrenzte Schulauswahl, die aber glücklicherweise genug zu bieten hat. Nur egal, wie ich es drehe und wende, ich komme noch nicht auf die Ideal-Lösung, mit der ich mich direkt wohl fühle. Zudem bin ich natürlich Moritz in diese Überlegungen ein und versuche auch seinen Wünschen dabei gerecht zu werden. Wir besuchen auch am Samstag einen Tag der offenen Tür und ich hoffe, dass das DIE Schule ist. Irgendwas in mir sagt mir das 😉 Ich bin gespannt… wir können uns ja mal auf dem Laufenden halten! Liebe Grüße an die Elbe vom Rhein! Sarah

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