Mein persönlicher „happy place“: Antwerpen!

Antwerpen

Man könnte fast sagen: Ich bin verliebt.

Verliebt in eine Stadt, die ich meinen persönlichen „happy place“ nennen könnte. Hier bekomme ich eine perfekte Alltags-Auszeit ohne viel Aufwand.

 

Antwerpen
Eine meiner Lieblingsgassen – nicht nur wegen der Leuchtherzchen.

 

Antwerpen.

500.000 Einwohner, viel Hafen und unglaublich viel Flair (für mehr Fakten hier).

Eher zufällig sind wir bei einem unserer zahlreichen „kurz ans Meer“-Trips für eine Nacht in Antwerpen gelandet. Liegt auf dem Weg, hier bekommen wir noch ein Hotel, kann man sich ja auch mal ansehen – das waren unsere Gedanken. Dass wir aber ab diesem Kurz-Besuch immer wieder kommen würden, dachten wir da noch nicht.

Viele Teile der Stadt sind im klassischen Sinne nicht richtig schön. Einiges ist heruntergekommen, viele steht leer. Aber irgendwie kennt man das ja von einigen belgischen Städtchen.

Geht man aber um die nächste Ecke entdeckt man plötzlich was total Cooles, Hippes oder einfach sehr Schönes. Das ist Antwerpen für mich. Betont lässig bilden sich dort wahre Kult-Zentren, die keine Spuren von Künstlichkeit zeigen. Denn das entsteht einfach so. Die Cafés, Restaurants, Shops sind einfach um einiges schöner auf ganz natürliche Art und Weise, als in vielen -beispielsweise- deutschen Großstädten.

Antwerpen hat was von New York, sagen viele. Auch der Lieblingsmensch. Und ich glaube, das stimmt.

Bei jedem Besuch entdecken wir etwas Neues und finden dennoch unsere Lieblingsplätze wie gewohnt vor. Die Stadt brodelt auf eine lässige Art. Überall ist Kunst, Kultur und Mode, die so weit von dem ganzen Einheitsbrei entfernt ist, dass es schön ist einfach nur zuzusehen. Da es viele schöne Cafés gibt, ist das auch immer und überall bei einem Getränk möglich.

Mein absoluter Lieblingsplatz: rund um das MAS. Museum aan de Stroom.

 

Blick aus einer der vielen Etagen des MAS.
Blick aus einer der vielen Etagen des MAS.

 

MAS, Museum Antwerpen
Das MAS bei Nacht

 

Für mich (bisher) eins der tollsten Museen. Allein die Lage! Der Ausblick von der Dachterrasse oben auf dem Museum lohnt sich in jedem Fall auch. Und gutes Essen findet man rund um das Museum ebenfalls – z.B. in der Burgerij, dort sitzt man auch mit perfektem Blick auf die Schelde und das MAS.

 

Falafel-Burger in der Burgerij.
Falafel-Burger in der Burgerij.

 

Neben meinem Belgien-Holland-Pflichtbesuch bei HEMA, findet man in Antwerpen wirklich wunderschöne Geschäfte. Viele individuelle Boutiquen – da macht Shoppen wirklich mal wieder Spass. Zahlreiche Modedesigner fangen in Antwerpen klein an – und viele bleiben dort auch für immer.

Die ehemalige „Diamantenstadt“ hat wirklich etwas von einem Diamanten, vielleicht einem rohen, teilweise ungeschliffenen Steinchen. Aber ich mag das genau so!

Hier noch ein paar Tipps:

  • Übernachten: man findet viele schöne Unterkünfte über AirBnB und Bed and Breakfasts, wie z.B. das Yellow Submarine. Wir hatten eine tolle Nacht hier auf dem Übernachtungs-Segelschiff.
  • Essen: Burgerij am MAS für gute Burger oder Kartini am Oude Koornmarkt mit einer tollen indonesischen Küche.
  • Cafés: The Guitar Bar für Gitarrenliebhaber und auch so sehr cool und Pelikan Rouge mit sehr leckerem Kaffee in der Nähe vom MAS.

Und noch ein paar Impressionen:

 

 

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