So wichtig: die Darmflora pflegen und wieder aufbauen. Vor allen Dingen nach Einnahme von Antibiotika&Co.

Flohsamenschalen

Ich musste leider schon öfters ein Antibiotikum nehmen. Eine Zeit lang war es eine Blasenentzündung, die immer wieder kam. Und dann waren es häufig die Nebenhöhlen. Ich war nie übers Jahr verteilt viel krank, aber wenn, dann immer mit voller Schlagseite und der Konseuqenz: Antibiotikum, Penecillin und Co. Nachdem ich jetzt wieder 10 Tage Penicillin hinter mir habe, denke ich an die Worte meiner Heilpraktikerin, die mir immer wieder nahe legte, eine Darmsanierung zu machen – oder auch einfach mal etwas Unterstützendes für die Darmflora zu tun.

Ich bin keine Expertin, aber ich möchte Euch einfach mal erzählen, was ich tue, damit ich die Schäden des Medikaments wieder beheben kann. Ja, ich weiß, im Idealfall verzichtet man ganz auf die Einnahme solcher Sachen. Aber als halbzeit berufstätige Mutter, die recht zügig wieder fit sein muss, möchte man solche Erkrankung doch zügig in den Griff bekommen.

Als ich jetzt das Penicillin nehmen musste (ich hatte eine entzündete Keilbeinhöhle… ja, kannte ich vorher auch nicht… ist mehr oder minder eine tief sitzende Nebenhöhle), merkte ich ziemlich heftig, wie mein Magen und auch Darm rebellierte. Mir ging es gar nicht gut damit und das war für mich Zeichen genug, endlich mal eine richtige Darmsanierung zu machen!

Was Antibiotika im Darm anrichten

Antibiotika töten Bakterien im Körper, oftmals aber gar nicht sehr gezielt. Gerade Breitenspektrum-Antibiotika sind darauf angelegt, viele unterschiedliche Bakterien zu töten. Denn das hilft vor allen Dingen dann, wenn der Krankheitserreger nicht ganz bekannt ist. Im Umkehrschluss werden dabei aber auch für den Darm wichtige Bakterien getötet und die natürliche Darmflora zerstört. Infolgedessen hat man häufig mit Durchfall, Verstopfung oder anderen Beschwerden zu tun. Wie gesagt, das ist hier alles nur laienhaft, ich bin ja keine Medizinerin, aber ich setze mich gerne damit auseinander, was dem Körper gut tut.

Was gezielt hilft beim Aufbau der Darmflora

Hier möchte ich Euch die zwei Methoden kurz erklären, die ich in Angriff nehmen werde.

Ein gutes Mittel, um den Darm zu stärken, sind z.B. Flohsamenschalen. Und das sogar unabhängig von Antibiotika-Schäden! Auch bei einem Reizdarm oder bei einer Verstopfung helfen diese kleinen Schalen. Für eine Darmreinigungskur sind dabei besonders die Indischen Flohsamen. Übrigens hat der Name nichts mit Flöhen zu tun! Die Samen stammen von einer Pflanze, einem Strauchwegerich. Ist die Pflanze reif, springen die kleinen Samen aus der Fruchtkapsel in die Höhe. Das erinnert an stark hüpfende Flöhe und hat der Pflanze ihre deutsche, lustige Bezeichnung eingebracht. Indische Flohsamenschalen zählen auch zu den sogenannten Superfoods und können z.b. bei Online-Apotheken wie der Shop Apotheke bequem gekauft werden.

Für eine Darmkur empfiehlt es sich die Flohsamenschalen in Wasser aufgelöst zu sich zu nehmen, das Ganze am besten 2-3 mal täglich. Hierfür werden 2 TL der Schalen in Wasser eingerührt und getrunken. Es kostet Manchen sicher ein wenig Überwindung, aber an sich ist es gar nicht schlimm. Wichtig ist nur: im Anschluss daran genug trinken! Die Flohsamenschalen helfen Ablagerungen im Darm zu lockern und auszuspülen.

Flohsamenschalen

Für eine gesunde Darmflora sind natürlich auch Laktobazillen unglaublich wichtig! Diese können durch Antibiotika und Penicillin sehr stark geschädigt werden, was dann eben auch die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringt. Eine Kur mit Milchsäurebakterien ist auch eine gute Maßnahme nach der Einnahme von Antibiotika. Ich werde dieses Mal auch darauf zurück greifen! Laktobazillen gibt es in verschiedensten Formen zu kaufen – natürlich kann man sie sich auch über die Ernährung zuführen. In Joghurt, Kefir und Kombucha sind beispielsweise viele enthalten. Dies im Alltag zu berücksichtigen ist in jedem Fall auch sehr sinnvoll. Nach der Einnahme eines Antibiotika macht eine richtige Kur dann aber vielleicht doch mehr Sinn! Zumindest werde ich das so handhaben… wusstet Ihr, dass eine stark salzhaltige Ernährung auch die Laktobazillen im Darm angreifen kann?

Hochwertige Milchprodukte enthalten viele Laktobazillen

Ich hoffe, dass Euch das vielleicht ein wenig hilfreich sein konnte – und ich werde mal berichten, wie es mir NACH der Darmkur dann so ergangen ist. Denkt dran: der Darm ist ein so wichtiges Organ! Das Buch „Darm mit Charme“ ist dabei ein ganz tolles, sehr alltagstaugliches Buch, das ohne medizinisches Fachvokabular sehr viel erklärt.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Shop-Apotheke entstanden!
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