Zu Gast: Interview mit Frau Massa 

„Hey, Massa, sag‘ mal, kann ich Dich mal was fragen…?“. 

So oder so ähnlich kam es zu diesem Beitrag. Irina, Frau Motherhoodblog oder eben einfach die Massa findet Ihr hier in Bild und hier in Social Media oder hier mit einem tollen, weil sehr authentischen, Blog.

Aber vielleicht lest Ihr vorher mal, 6 Fragen und 6 Antworten – viel Spass dabei:

1.) Wenn Jemand für Dich, so als Massa herself, eine „Werbekampagne“ machen würde, was müsste er auf jeden Fall bewerben? 

Die Massa ist eine Marke. Egal wo ich hinkomme, ich falle auf. Meistens durch lautes Gelächter um mich herum. Ich kann selten Ernst bleiben. Nehme mich selbst zu gern auf die Schippe und kann selbst gut einstecken. Aber ich kann nicht nur nervig. Ich bin auch loyal und verschwiegen. Die Kombi machts bei mir, was meine Freunde schätzen.
2.) Du sagst was Du denkst, was ich total bewundere – hat Dir das schon mal eine blöde Situation beschert?

Eine? Ich gerate immer wieder an Menschen, die damit nicht umgehen können. Aber habe auch Echte Freunde gefunden, gerade weil ich so ehrlich bin. Einmal musste ich den Op Tisch verlassen, weil ich aussprach was falsch lief. Das stand mir allerdings nicht zu, als kleinstes Licht. Dem Patienten kam es aber zu Gute. Am Ende des Berufsalltags ist es das, was zählt.

3.) Bist Du eher Team „antiautoritär“ oder eher Team „klare Regeln“?

Team Klare Regeln. Mit logischen Konsequenzen in der Erziehung meiner Kinder. Bisher sind wir so am Besten gefahren.

4.) Du hast kürzlich sehr schön darüber geschrieben, was Deine Beziehung zu Deinem Mann so ausmacht – und warum es genau alles so richtig war und ist, wie Ihr lebt. Gibt es einen Moment am Tag oder am Wochenende, der für Euch als Paar abseits vom Elternsein total wichtig ist?

Jeden Abend wenn die Kids im Bett sind genießen wir unsere Zeit als „nicht Eltern“. Manchmal jeder für sich, manchmal bewusst als Paar. Wir versuchen uns regelmäßig Freiräume für Date Nights zu schaufeln. Und bleiben im Alltag im Dialog.

5.) Hast Du einen Tick? Ich z.B. nehme nie das „Erste“ aus dem Regal, sondern immer nur das, was dahinter ist…

Ich kann mich nur entspannen, wenn Ordnung herrscht. Ich sammle immer alle Handtücher aus dem Elternbad ein und falte sie ordentlich im Ankleidezimmer.(so hat mein Mann nie ein Handtuch zur Verfügung , wenn er eins braucht.Macht ihn verständlicher Weise rasend.) Wenn ich bete, muss ich erst das ‚Vater unser‘ sprechen, fehlerfrei, dann kommt meine Bitte. (Sonst hört er mich nicht)

6.) Die Instagram- und Blog-Welt hat ja auch ein paar Schattenseiten. Was war Deine nervigste Erfahrung?

Ich wurde mal gebeten, für ein Produkt zu werben, das sie mir aber nicht schicken wollten. Ich sollte es ungesehen, ungefühlt und ungeschnuppert anpreisen. Als ich mich wehrte wurde ich blockiert.

Ich möchte dein Interview, aber nicht mit dieser Geschichte beenden. Daher meine schönste Erfahrung: Wir waren im Urlaub in einem Tierpark, der Tanzbären rettete und ihnen einen schönen Lebensabend schenkte. Ich lief heulend von Tafel zu Tafel und teilte danach meine Bzw. ihre Geschichte auf Instagram. Es fanden sich über 50 Menschen, die direkt spendeten. An den Park, der sich ehrenamtlich finanziert. Ich weinte wieder. Diesmal vor Glück, über die Gemeinschaft hier.

Danke Sarah für dieses Interview.

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