Zu Gast: Nachhaltiges Reisen – für Planet und Urlauber

Nachhaltiges Reisen

Heute freue ich mich besonders, denn seit langem habe ich mal wieder einen neuen Beitrag in der Rubrik “ Zu Gast “ für Euch!

Und besonders schön finde ich, dass sich der Artikel mit einem Thema auseinandersetzt, dass mich selbst beschäftigt: Nachhaltiges Reisen – Erholung für Planet und Urlauber. Geschrieben wurde dieser Beitrag von einem Zusammenschluss an Bloggern, die in einem gemeinsamen Blog verschiedenste interessante Themen behandeln, ganz nach dem Motto “ LebeJetzt „.

Der LebeJetzt-Blog ist ein moderner Online-Ratgeber, der die Themenbereiche Reisen, Lifestyle, Naturschutz, Haushalt und vielen mehr von den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und mit Authentizität und Kreativität über diese berichtet. Regelmäßig informiert das Team von LebeJetzt über die neusten Trends und Neuigkeiten in den verschiedenen Rubriken und sind immer wieder auf der Suche nach innovativen und inspirierenden Ideen. Dabei macht es sich stets zur Aufgabe, auf die Interessen der Leser einzugehen und Persönlichkeit und Lebensnähe zu verbinden.

Und jetzt zum Gastbeitrag:

 

Eine bewusste und umweltschonende Lebensweise ist immer mehr Menschen wichtig. Und das betrifft mittlerweile fast alle Bereiche des Alltags: Von Ernährung, Transport über Kleidung bis hin zum Verpackungsmüll und vielem mehr. Das Thema Reisen wird bis dato jedoch eher selten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit genannt – aber warum eigentlich?

Wer einen Urlaub plant, dem sind zunächst Kriterien wie viel Sonnenschein, Entspannung oder ein breitgefächertes Angebot an Freizeitaktivitäten wichtig, geht es doch im Urlaub primär um das eigene Wohl und eine Pause vom oft stressigen Alltag. Dabei ist es weder kompliziert noch kostspielig(er), eine Reise nachhaltig zu gestalten und das selbst für Fernreisende.

Eines der Ziele, welches sich besonders gut mit dem grünen Lebensstil vereinbaren lässt, ist Kambodscha. Zugegebenermaßen schlagen sich die vielen Flugmeilen deutlich negativ in der eigenen Klimabilanz nieder, allerdings lässt sich diese bei einem längerem Aufenthalt vor Ort im Handumdrehen wieder aufbessern. Ein wichtiger Punkt ist dabei, eine nachhaltige Unterkunft zu finden, die sich der jeweiligen Umwelt entsprechend anpasst und diese schont. In Kambodscha empfehlen sich hierfür vor allem die „4 Rivers Floating Lodges“. Hierbei handelt es sich um zeltartige Bungalows, welche auf recyclebaren Plattformen auf dem Fluss Tatai treiben, welcher wiederum geradewegs durch den kambodschanischen Dschungel fließt. Dank des cleveren Designs der „schwimmenden“ Lodges können sie in kürzester Zeit wieder abgebaut werden – ohne gravierende Folgeschäden für die dortige Natur zu hinterlassen. Bemerkenswert ist außerdem die große Mehrheit der Angestellten, die lokal verwurzelt sind und somit auch von den „Floating Lodges“ als Arbeitgeber profitieren. Wer sich für eine Fernreise nach (z.B.)  Kambodscha entscheidet für den sollte das Credo lauten: Lokal, lokal, lokal! Nutzt die Gelegenheit, so oft wie möglich die Gelegenheit lokale Geschäfte zu unterstützen; oftmals sind Einkäufe und Restaurantbesuche in regionalen Betrieben ohnehin interessanter und authentischer.

 

Ein weiteres nichtdeutsches, aber dennoch äußerst nachhaltiges Urlaubsziel ist Schweden. Die Anreise in das skandinavische Land lässt sich dank Zug und Fähre CO2-sparend gestalten und auch vor Ort kann man guten Gewissens mithilfe des umfangreichen, nationales Fernbus-Netzes das gesamte Land erkunden. Hinzu kommt, dass Schweden bereits intensiv in den Ökotourismus investiert hat und viele Veranstalter unter dem Qualitätssiegel „Naturens Bästa“, bewusste und nachhaltige Aktivitäten für Jedermann anbieten. Zu den beliebtesten Attraktionen gehören unter anderem Kajaktouren durch die Schärenlandschaft und Wanderungen mit Rentierhirten. Neugierig geworden? Auf https://naturesbestsweden.com/sv/start/ gibt es jede Menge weitere großartige Angebote.

Nachhaltiges Reisen

Viele der Reiseveranstalter und Anbieter bauen beim Konzept des nachhaltigen Urlaubs vor allem auf den Umwelt-Aspekt, und das ist – ohne Frage – ein wichtiger Punkt. Die soziale Komponente beim Thema Nachhaltigkeit und Reisen kommt dabei allerdings oft zu kurz. Nicht so, bei zwei Hotels in Augsburg und Wien. Beide Unterkünfte stehen ganz im Zeichen der sozialen Nachhaltigkeit, wenn auch mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Das Augsburger „Grandhotel Cosmopolis“ wurde von Künstlern, Anwohnern und Kirche zusammen aufgebaut und beherbergt seit dem Jahr 2015 sowohl Flüchtlinge als auch Hotelgäste aus aller Welt. Hier trifft Multikulti auf schwäbische Gelassenheit.
Ein etwas anderes, aber ebenfalls innovatives Konzept verfolgt das hippe  „Magda’s Hotel“ in Wien, welches nicht nur 20 Flüchtlingen eingestellt hat, sondern ihnen vielmehr eine echt Perspektive für einen Neuanfang in einem fremden Land bietet.

Last but not least, ein – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichnetes Reiseziel: die Uckermark! 2013 ging die Region im Nordosten von Brandenburg als Sieger des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Tourismusregion“ hervor und das völlig zu Recht. Um die einzigartige Region – welche zur Hälfte unter Naturschutz steht – zu erhalten, arbeiten in der Uckermark eine Vielzahl an Betreibern aus Branchen, wie z.B. Verkehr, Energie und Tourismus, Hand in Hand. Zu diesem Netzwerk aus nachhaltig und klimafreundlich wirtschaftenden Firmen gehören auch lokale Hotel- und Campingplatzbetreiber. Innerhalb dieser Betriebe wird nicht nur auf eine regionale Küche Wert gelegt, sondern auch auf eine reibungslose Anbindung an das Nahverkehrsnetz. Alles in allem wird auf diese Art und Weise die soziale Gemeinschaft gestärkt, eine langfristige wirtschaftliche Weiterentwicklung gesichert und die Natur- und Kulturlandschaft Uckermark erhalten.

Ob Weltenbummler oder Heimatliebhaber, in Sachen nachhaltiges Reisen ist definitiv für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt also keine faulen Ausreden mehr, bei der nächsten Urlaubsplanung nicht auch auf den sozialen und ökologischen Aspekt zu achten. So tun wir uns selbst und unserer Umwelt etwas gutes – Eine echte Win-Win Situation für alle Beteiligten!  

 

Danke für den Gastbeitrag an das Team von blog.wechseljetzt.de

Folgt mir doch auch hier:

Schreibe einen Kommentar