Zuckerfrei leben – alles auf neu.

Ja ja ja… ich hab’s nicht durchgezogen, das, was ich da so schön mit dem Zuckerfrei leben angefangen hatte. Zumindest wurde ich irgendwann inkonsequent. Und da muss ich Euch ganz ehrlich sagen: dann kann man’s auch lassen. Denn da es sich beim Zuckerkonsum tatsächlich um eine Art Sucht handelt, gibt’s nur ganz oder gar nicht. Jedenfalls merkte ich schnell, dass ich nach dem ersten Mal „ach, komm‘ das macht doch nichts!“ wieder in die Heißhunger-Ess-Attacken-Schiene geriet. Da ich parallel viel Sport machte, merkte ich es zumindest an der Waage nicht wirklich. Aber mein Körpergefühl war ein anderes. Und ja, auch sportlich war ich nicht so leistungsfähig wie ohne Zucker.

Aber Ihr wisst ja, Weihnachten steht vor der Tür, wir haben Plätzchen gebacken, hatten Besuch, schmissen eine Punsch-Party. Zucker ist da quasi der Dauerbegleiter. Ich hatte es immer noch auf dem Schirm und vermied es so gut es ging, aber ich war „wieder drauf“. Das weiße Gift hatte mich wieder in seiner Hand und ich ertappte mich beim typischen Nachmittagstief und dem unkontrollierten Naschen. Dazu muss ich aber auch kurz erwähnen, dass es mir in den letzten Wochen emotional nicht so gut ging und ich dadurch das Gefühl bekam, meiner Seele etwas Gutes damit zu tun. Bullshit!

Also ging ich vor rund einer Woche hin und schloss mit mir einen Pakt – und zwar das Ganze noch mal und ganz konsequent anzugehen. Unterstützend schaffte ich mir doch ein begleitendes Buch an, obwohl ich ja anfangs dachte, ich brauche es nicht. Allerdings motiviert mich so etwas immer ungemein! Da ich schon länger bei Instagram dem Account von Anastasia Zampounidis folgte und sehr überzeugt war, dass sie die richtige Fachfrau ist, die neben ein paar einfachen, guten Rezepten auch über tolles Fachwissen verfügte, kaufte ich mir „Für immer zuckerfrei„. Denn hier geht es nicht um eine Challenge, sondern um die Grundsätze, warum zuckerfreies Leben gesund ist und was Zucker mit dem Körper anrichtet. Seitdem bin ich wieder voll im Flow. Und ja, nach einer Woche sind knapp 3 Kilo Körpergewicht schon wieder wie von selbst verschwunden – und das ohne zu hungern! Keine Kopfschmerzen, keine Bauchschmerzen, keine sonstigen Beschwerden. Ja, und auch kein Heißhunger.

zuckerfrei leben
Zuckfrei zu essen bedeutet eigentlich keinerlei Verzicht! Hier: Pflücksalat mit Grillgemüse und Ziegenfrischkäse

Ich begegne vielen Kommentaren die mein Vorhaben in Hinblick auf Weihnachten verrückt finden, aber ganz ehrlich: irgendwas ist doch immer. Irgendein Geburtstag, irgendein Fest, irgendeine Einladung. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Endlich mal wieder bei einem Lauf teilgenommen nach 4 Jahren Pause: 10 km

Zudem bin ich auch in sportlicher Hinsicht weiterhin in einem Lauf. Ich habe einen ersten 10 Kilometer-Lauf überstanden (vor 4 Jahren habe ich das schon mal geschafft, sogar 15 km) und habe mich direkt für weitere Läufe, sowie einen Halbmarathon im April 2019 angemeldet. Es tut mir so unglaublich gut, den Sport fest verankert in meinem Leben zu wissen. Auch seelisch ist es einfach etwas, was ich absolut brauche!

Viele denken ja, dass der Zuckerverzicht zunächst in ein Tief treibt, weil der Körper Entzug erleidet. Das kann ich so nicht bestätigen. Bei mir hat das zum völligen Gegenteil geführt, zu einer Art „Höhenflug“, einem absoluten Wohlfühlen – ja, und auch zu besserem Schlaf!

Zuckerfreier und veganer Flammkuchen – so lecker!

Ich bin also „back on track“ und würde Euch auf dem Laufenden halten, sobald ich die Weihnachtszeit zuckerfrei überstanden habe. Übrigens: ich habe hier früher auch schon mal gerne einen Affiliate-Link gesetzt für das empfohlene Buch von Anastasia Zampounidis. Aber ich möchte Euch ans Herz legen: geht zur Buchhandlung Eures Vertrauens. Wahrscheinlich findet Ihr es dort sowieso und wenn nicht, wird jedes Buch innerhalb 24 Stunden von Buchhandlungen bestellt. #shoplocal

Für ein wenig weitere zuckerfreie Inspiration empfehle ich Euch noch folgende Seiten:

Projekt gesund leben

Minimenschlein

Butterflyfish

 

 

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